Branchen-News

26.08.10

Knoblauchsländer Hof ist preisverdächtig

NÜRNBERG  - Der Familienbetrieb „Bioland KräuterGut“ in Kraftshof im Knoblauchsland gehört zu den sechs Betrieben in Deutschland, die für den Förderpreis Ökologischer Landbau 2010 nominiert sind. Noch bis Donnerstag begutachtet eine fünfköpfige Jury die sechs Betriebe und gibt anschließend eine Empfehlung an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Ministerin Ilse Aigner wird die drei Siegerbetriebe auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 28. Januar auszeichnen. Der Preis ist mit 22 500 Euro dotiert und wird zum elften Mal vergeben. 2009 kam „Bioland KräuterGut“ der Familie Dworschak-Fleischmann auf den vierten Platz. Im Vergleich zum vergangenen Jahr habe sich das Unternehmen in einigen Punkten verbessert, sagte ein Jury-Mitglied. Die Konkurrenz sei zwar hart. Aber: „Der Betrieb ist auf jeden Fall preiswürdig.“

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.08.10

BioFach 2011: Grüne Mode etabliert sich zunehmend

• Material der Stunde: Bio-Baumwolle
• Bestseller: T-Shirts
• Größter Umsatz: Jeans


Grüne Mode macht Karriere und ihre Branche trifft sich gemeinsam mit Vertretern des gesamten internationalen Bio-Marktes – zuletzt insgesamt 2.557 Ausstellern und 43.669 Fachbesuchern – einmal im Jahr auf dem Messegelände in Nürnberg zur Weltleitmesse für Bio-Produkte, BioFach. Zum dritten Mal versammelt die Textil-Area der BioFach 2011 vom 16. bis 19. Februar Anbieter und Fachbesucher aus dem Markt-Segment für Naturtextilien und Öko-Fashion. Nahtlos konnte die Sonderfläche in diesem Jahr an die Erfolge der Premiere anknüpfen. Insgesamt 47 Aussteller waren vertreten. Ein echtes Highlight dabei die täglichen Modeschauen, die nach ihrer erfolgreichen Erstausgabe auch 2011 wieder stattfinden werden.


Weitere Informationen unter:


http://www.biofach.de/de/presse/presseinformationen/


 

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
20.08.10

Vivaness 2011: Naturkosmetik ist weltweit Trendsetter

Marktforscher sind sich einig: Naturkosmetik hat eine große Zukunft vor sich. Weltweit konnte sich der Sektor auch in der Krise sehr gut behaupten und sogar Zuwächse verzeichnen. So vergrößerte sich zum Beispiel der Umsatz in Deutschland 2009 um rund 7%. Studien zufolge wird die Branche auch in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich wachsen. Einmal im Jahr treffen sich internationale Vertreter des Marktes für natürliche Schönheitspflege in Nürnberg anlässlich der Vivaness. Vom 16.-19.2.2011 werden zum Messe-Duo BioFach und Vivaness erneut rund 2.500 Aussteller – 180 davon auf der Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness – erwartet. 
www.vivaness.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
20.08.10

Fairer Handel legte 2009 kräftig zu

Der Umsatz von zertifizierten Fairhandelserzeugnissen erbrachte 2009 in Deutschland einen Umsatz von 267 Mio. EUR. Das entspricht einer Steigerung um 26 % gegenüber dem Vorjahr. Kaffee ist nach wie vor das stärkste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade zertifizierter Baumwolle.
Weltweit kauften Verbraucher Fairtrade gesiegelte Produkte mit einem geschätzten Umsatz von über 3,4 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von 15 %. Die größten Fairtrade-Märkte sind Großbritannien mit einem Jahresumsatz von 897 Mio. EUR und die USA mit einem Jahresumsatz von 851 Mio. EUR. Zu dieser Entwicklung trugen Deutschland mit 264 Mio. EUR (+26 %), Österreich mit 72 Mio. (10 %) und die Schweiz mit 180 Mio. (+7 %) bei. 
www.transfair.org

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
06.08.10

Neue Broschüre zum Thema Bio und Fair

In den vergangenen anderthalb Jahren haben sich Martina Schäfer und Melanie Kröger von der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Axel Wirz von der Marketingagentur F.A.M. im Rahmen eines BÖL-Forschungsprojekts mit dem Thema „Fairness entlang von Bio-Wertschöpfungsketten“ beschäftigt. Herausgekommen ist neben einem ausführlichen Bericht auch eine gut lesbare und übersichtlich gestaltete Broschüre mit 38 Seiten, die eine Vielzahl an Praxisbeispielen aus ganz Deutschland enthält. Die Broschüre ist im Internet abrufbar.
 
http://orgprints.org

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
06.08.10

Bio-Supermarktboom in Deutschland hält an

Im ersten Halbjahr 2010 haben nach Recherchen von Bio-Markt.Info in Deutschland 28 Bio-Supermärkte neu eröffnet, bzw. haben ihre Fläche durch Umzug vergrößert. Hochgerechnet aufs ganze Jahr wären das annähernd 60 Neueröffnungen – in etwa so viele wie 2009. Rund 15.086 m² Bio-Verkaufsfläche wurden im laufenden Jahr bislang neu geschaffen, das entspricht 65 % mehr als im gleichen Zeitraum 2009 (9100 m²). Demgegenüber stehen Schließungen durch Umzüge oder Geschäftsaufgaben von 660 m², was vergleichsweise wenig ist.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
06.08.10

Künast fordert EU-Zahlungen künftig nur für ÿko-Bauern

In einem Gespräch mit Barbara Böck von der Presseabteilung der BioFach, stellte die Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Renate Künast, verschiedene Forderungen: „Meine Vision für die Zukunft: Die Europäische Union muss sich für die nächste Finanzperiode von 2013 bis 2020 für die gesamten EU-Gelder, die im Agrarbereich gezahlt werden, neue Vergabekriterien setzen, und zwar ökologische. Geld sollte nur bekommen, wer sich aktiv für Klimaschutz und Artenvielfalt einsetzt. Der nächste logische Schritt in der EU muss heißen: Volle Zahlung bekommt nur, wer ökologisch arbeitet.“
Das volle Interview können Sie auf den Seiten der BioFach lesen.


www.biofach.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
06.08.10

Naturkosmetik Branchenkongress 2010:

Kosmetik aus der Natur 2.0



·   Top-Thema: Online-Marketing für Naturkosmetik


·    Kunden gestalten Marken von morgen mit


 


Trends und Herausforderungen für Industrie und Handel diskutieren internationale Entscheidungsträger aus Kosmetik-Herstellung, Marketing, Vertrieb und Handel vom 14. bis 15. September 2010 im CongressCenter Nürnberg. Der Naturkosmetik Branchenkongress findet dann zum dritten Mal statt, erneut mit Top-Referenten aus Wissenschaft, Marktforschung, Handel und Industrie. Zu den besonderen Aspekten der diesjährigen Veranstaltung zählen Online-Marketing und Konsumenten-Empowerment im Web 2.0.
Mit Christoph Harrach, Gründer der Internetplattform KarmaKonsum, sprachen wir über die Macht der kritischen Konsumenten im Web 2.0 und welchen Einfluss diese auf die Zukunft von Naturkosmetik-Marken und das Marketing der Hersteller haben.


Weitere Informationen unter:


http://www.naturkosmetik-branchenkongress.de/de/presse/



 



 

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
06.08.10

BOLW wird Gastgeber der BioFach

·           BioFach und BÖLW vereinbaren enge Zusammenarbeit


·  ´           BÖLW wird nationaler ideeller Träger, IFOAM bleibt internationaler Schirmherr


 


BÖLW, Bundesverband ökologischer Lebensmittelwirtschaft, und NürnbergMesse arbeiten künftig bei der Weltleitmesse BioFach noch enger zusammen. Der BÖLW übernimmt dabei als nationaler Träger eine Gastgeberfunktion gegenüber der internationalen Bio-Branche und allen Gästen dieser internationalen Fachmesse. Schirmherr und ideeller Träger der Weltleitmesse BioFach mit ihren fünf Töchtern in Japan, USA, Brasilien, China und Indien bleibt die IFOAM,
der Weltdachverband der ökologischen Anbauverbände.


 


Weitere Informationen unter:


http://www.biofach.de/de/presse/presseinformationen/

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
06.08.10

Vivaness 2011: Naturkosmetik ist weltweit Trendsetter

·  Studien prognostizieren beste Zeiten für Naturkosmetik


·  Vive la France verte: Starker Markt für grüne


   Schönheitspflege


 


Marktforscher sind sich einig: Naturkosmetik hat eine große Zukunft vor sich. Weltweit konnte sich der Sektor auch in der Krise sehr gut behaupten und sogar Zuwächse verzeichnen. So vergrößerte sich zum Beispiel der Umsatz in Deutschland 2009 um rund 7 %.
Studien zufolge wird die Branche auch in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich wachsen. Einmal im Jahr treffen sich internationale Vertreter des Marktes für natürliche Schönheitspflege in Nürnberg anlässlich der Vivaness. Vom 16. bis 19. Februar 2011 werden zum Messe-Duo BioFach und Vivaness erneut rund
2.500 Aussteller – 180 davon auf der Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness – erwartet.


Weitere Informationen unter:


http://www.vivaness.de/de/presse/presseinformationen/

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
23.07.10

Nürnberg wird Fairtrade-Town

Nürnberg hat sich erfolgreich um den Titel „Fairtrade-Town“ der gleichnamigen Kampagne von TransFair beworben. Die Kampagne Fairtrade-Towns wird von TransFair getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards im fairen Handel ermöglichen es, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, mehr Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in das eigene Handeln zu integrieren. Über 100 Geschäfte und 79 gastronomische Betriebe in Nürnberg bieten fair gehandelte Produkte an.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
23.07.10

Deutschland: Oeko-Landbau im Jahr 2009 weiter gewachsen

Der ökologische Landbau ist in Deutschland im Jahr 2009 um 4,3 % (2008: 5 %) gewachsen. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe stieg um 6,2 % an (2008: 6,1 %). Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland etwa 947.115 ha landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 21.047 Betrieben nach den europäischen Regeln des Öko-Landbaus bewirtschaftet. Das ist ein Zuwachs von 39.329 ha Nutzfläche gegenüber 2008. Die Zahl der Öko-Betriebe hat gegenüber dem Vorjahr um 1234 zugenommen. Insgesamt liegt der Anteil der Öko-Landwirtschaft bei 5,6 % – gemessen an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe. 7370 zusätzliche Betriebe in der Verarbeitung von Öko-Produkten tätig. Das ist eine Steigerung um 5,7 % verglichen mit 2008. Die Anzahl der Importeure ist gegenüber dem Vorjahr um 15,3 % gestiegen. Betriebe, die sowohl verarbeiten als auch importieren, legten um 7,7 % zu. Reine Handelsunternehmen verzeichneten einen Zuwachs von 21 %. 2009 waren insgesamt 31.295 Unternehmen im Öko-Sektor tätig.
www.bmelv.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.07.10

Nürnberg wird Bio-Metropole

"Wir hatten eine erstaunliche Entwicklung in den letzten Jahren und sind aus den Kinderschuhen herausgewachsen." In der Pressekonferenz am 20. Juli 2010 im neu eröffneten Biorestaurant Wittmanns erläuterte Nürnbergs Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, warum aus der Bio-Modellstadt nun die BioMetropole Nürnberg wurde.
Der Umweltreferent wies darauf hin, dass sich die Bio-Branche hat seit 2003 in der Metropolregion dank des städtischen Engagements, dank der IHK Aktivitäten und der Initiative engagierter Unternehmer hervorragend entwickelt hat. Bio spielt im Einzelhandel und in der Gastronomie eine immer größere Rolle. Es wurde eine BioInnung gegründet. Die BioFach ist eines der Aushängeschilder der NürnbergMesse und Nürnbergs, so dass die BioMetropole zunehmend national und auch international wahrgenommen wird und sich auch engagiert.
Eine wichtige Veranstaltung der BioMetropole Nürnberg ist "Bio erleben", die heuer zum vierten Mal stattfindet. "Dabei treffen Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und ein toller Bio-Markt zusammen - mitten im historischen Zentrum der BioMetropole Nürnberg", so der verantwortliche Projektleiter Dr. Werner Ebert.

Bio erleben 2010 ist größer und vielfältiger als die bisherigen Veranstaltungen und bietet eine Reihe von Besonderheiten:



  • Ca. 100 Aussteller bieten eine große Vielfalt an qualitativ hochwertigen und außergewöhnlichen Produkten. Davon kommen 2/3 aus der Metropolregion Nürnberg und als Neuheit 12 Aussteller aus Italien (der Kontakt ergab sich über das Netzwerk "Città del Bio")

  • Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und Kochshows, die gleichermaßen unterhalten und informieren. Neu im Programm sind Modenschauen: Models zeigen, dass Öko-Mode gesund und peppig ist und das Nischendasein verlassen hat.

  • Für Kinder gibt es spannende Möglichkeiten zum Basteln, zum Austoben und über das mobile Erfahrungsfeld der Sinne zum Experimentieren mit Wasser.

  • Die Kunstaktion "Erde bleibt Erde" lädt zum Formen mit Lehm ein und fördert die Haltung, sensibel mit unserem Globus umzugehen.


Dass ökologisch hergestellte Textilien aus Hanf hervorragende Trageeigenschaften haben und der Hanfanbau eine neue Erwerbschance für die heimische Landwirtschaft sein könnte, erläuterte Robert Hertel von der Firma HempAge. Die Designer- und Herstellerfirma von Ökotextilien aus Adelsdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist führend in diesem Textilbereich und einer der Sponsoren und Ausstatter der Modenschauen bei "Bio erleben".

Schließlich rundete Roy Zylka von Roy`s Naturkost, einem Großhändler vom Nürnberger Großmarkt und gleichzeitig zweiter Vorsitzender der BioInnung Nürnberg e.V. das positive Bild des Bio-Sektors ab. Sein Ansatz ist es, vor allem regionale Produzenten im Absatz zu unterstützen. Über die Arbeit in der BioInnung findet eine Vernetzung auch mit anderen Unternehmen statt, um z.B. das Thema Ausbildung bzw. Ausbildungsplätze besser voranzubringen.

Kontakt:
Dr. Werner Ebert, BioMetropole Nürnberg
0911/2314189,
e-mail: werner.ebert@stadt.nuernberg.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.06.10

Bio-Innung in Nürnberg zugelassen

Vor kurzem wurde in der BioFach-Stadt Nürnberg der Name Bio-Innung trotz einer Vielzahl von Bedenken im Vorfeld im Vereinsregister eingetragen. Wie Christine Neidthart von Ecomenta berichtete, kommt dies einer Sensation gleich. Der Verein kann damit endlich alle seine Aktivitäten aufnehmen und verfügt jetzt über ein eigenes Konto sowie Startkapital. Schwerpunkte der Aktivitäten in diesem Jahr werden neben der Vernetzung innerhalb und außerhalb der Branche das Ausarbeiten eines Leistungsangebotes, das Klären der Finanzierung sowie die Durchführung einer weiteren Bio-Konferenz sein. Termin: 1.-2.10.2010

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
11.06.10

Fairtrade-Umsätze 2009 um 15 % gestiegen

Weltweit kauften Verbraucher im vergangenen Jahr Fairtrade gesiegelte Produkte mit einem geschätzten Umsatz von über 3,4 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von 15 %. Das teilte Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) e. V. mit Sitz in Bonn mit. Davon profitierten 1,2 Mio. Kleinbauern und Plantagenarbeiter in 60 Entwicklungsländern. Die größten Fairtrade-Märkte sind Großbritannien mit einem Jahresumsatz von 897 Mio. EUR und die USA mit einem Jahresumsatz von 851 Mio. EUR. Zu dieser Entwicklung trugen Deutschland mit 264 Mio. EUR (+26 %), Österreich mit 72 Mio. EUR (+ 10 %) und die Schweiz mit 180 Mio. EUR (+ 7%) bei.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
31.05.10

Naturkosmetik Branchenkongress 2010 Internationale Kosmetikindustrie

·Tempo im Markt für Naturkosmetik hält an


·Trends und Herausforderungen für Industrie und Handel


 im Fokus 


 


Der internationale Markt für natürliche Schönheitspflege bietet große Wachstumschancen und entwickelt sich gleichzeitig extrem dynamisch. Wichtiger Erfolgfaktor: eine konsequente Marken-positionierung und die damit verbundene Distribution.  Trends und Herausforderungen für Industrie und Handel diskutieren internationale Entscheidungsträger aus Kosmetik-Herstellung, Marketing, Vertrieb und Handel vom 14. bis 15. September 2010
im CongressCenter Nürnberg. Der Naturkosmetik Branchenkongress findet dann zum dritten Mal erneut mit Top-Referenten aus Wissenschaft, Marktforschung, Handel und Industrie statt. Zu den besonderen Aspekten der diesjährigen Veranstaltung zählen: Online-Marketing, vertikale Distribution und Markenpositionierung.


 


Weitere Informationen unter:


http://www.naturkosmetik-branchenkongress.de/de/presse/presseinformationen/

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
17.05.10

Umweltsiegel für erstes Bio-Hotel in Franken

ROTHENBURG – Als erstes Bio-Hotel in Franken hat das Haus «Zum Bären» in Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach) das goldene Umweltsiegel für das Gastgewerbe erhalten. Das Hotel verwende ausschließlich Bio-Lebensmittel und regionale Produkte und gewinnt seinen Strom aus erneuerbaren Energien. Das denkmalgeschützte Haus ist mit umweltfreundlichen Technologien und Naturmaterialien renoviert worden.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.05.10

Fairer Handel in Deutschland legt um 26 % zu

2009 stieg der faire Konsum im sechsten Jahr in Folge. Dies verkündete TransFair e.V. auf seiner Jahrespressekonferenz. In Deutschland kauften Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von 267 Mio. EUR, dies entspricht einer Steigerung um 26 % gegenüber dem Vorjahr. Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle. Geschäftsführer Dieter Overath sagte: "Gründe für das Absatzplus sind neben der gestiegenen Verbrauchernachfrage auch die größere faire Produktvielfalt, mehr Lizenzpartner, ein stärkeres Engagement des Handels sowie die gestiegene Anzahl der Einkaufsorte." Ein neues Angebot gibt es auf der Internetseite von Transfair. Schon auf der Startseite können die Nutzer den Fairtrade-Code eingeben und online die Reise einzelner Produkte ab dem Ursprungsort rückverfolgen.
 
www.transfair.org

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
03.05.10

Biokost auf Platz eins

IHK kürte die besten Firmen-Homepages

Wer hat die besten Websites unter den kleinen und mittleren Unternehmen in Mittelfranken?

Eine fünfköpfige Jury der IHK Nürnberg für Mittelfranken und des Kompetenzzentrums für Elektronischen Geschäftsverkehr (KEGOM) wählte aus 157 regionalen Bewerbungen (2009: 69 Bewerbungen) die vier besten Seiten aus. Wichtige Kriterien der Jury waren dabei Qualität der Zielgruppenansprache, Erscheinungsbild, Aufbereitung der Informationen sowie technische Umsetzung.

Die Wolfram Sauter Naturwaren-Import aus Tuchenbach machte mit der Seite www.bio-speisekammer.de das Rennen. Der visuell sehr gelungene Online-Auftritt überzeugte die Jury »mit einem durchgängigen, optisch harmonischen Design und einer übersichtlichen Navigation mit vielfältigen Funktionalitäten«. Die dargestellten Produkte würden in einem stimmigen Ambiente mit notwendigen Produktinformationen angeboten. Den zweiten Platz machte die Seite www.gruenderbaukasten.de der gleichnamigen Nürnberger Firma, deren Auftritt sich an Existenzgründer richtet und laut Jury sehr übersichtlich und konsistent gestaltet ist. Den dritten Platz teilen sich der Onlineshop www.adrenalin.info der Ralf & Thomas Ebert GdbR aus Fürth und der Geigenbaumeister Günter Lobe aus Bubenreuth (www.lobe-instruments.de). 

Quelle: Nürnberger Zeitung 

Eingetragen von: Andreas Horneber, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
01.04.10

Naturkosmetikumsatz wächst 2009 in Deutschland um knapp 7 %

Echte Naturkosmetik wuchs im Jahr 2009 um rund 45 Mio. auf 717 Mio. EUR – ein Plus von knapp 7 %. Das Segment naturnahe Kosmetik hingegen verlangsamte das Wachstum, und auch die konventionelle Kosmetikbranche konnte sich nicht über größere Zuwächse freuen. Im Naturkosmetik-Segment kletterte der Umsatz in Deutschland seit 2007 um über 100 Mio. EUR in die Höhe, wobei sich der Marktanteil 2009 auf 5,6 % (naturnahe Kosmetik 6 %) erhöhte. Der Vertriebskanal Drogeriemärkte wuchs in zwei Jahren um 2 % auf 31,1 %. Der Naturkosthandel büßte beim Marktanteil zwar 2,6 % ein, behauptete sich jedoch trotzdem relativ gut und konnte vor allem über die Neueröffnungen von Bio-Supermärkten am Ball bleiben.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
19.03.10

Neues EU-Bio-Logo: Abverkauf bereits etikettierter Ware möglich

Das neue EU-Logo für Bio-Produkte muss ab 1.7.2010 verpflichtend eingesetzt werden. Es muss auf Verpackungen mindestens einmal in Verbindung mit der Codenummer der Kontrollstelle erscheinen. Darüber hinaus kann es an anderer Stelle auch ohne Codenummer verwendet werden. Bio-Ware, die vor dem 30.6.2010 etikettiert wurde, darf unbefristet abverkauft werden. Etiketten, auf denen das Logo noch nicht erscheint, dürfen noch bis zum 30.6.2010 eingesetzt werden, so eine Information der Kontrollstelle GfRS in Göttingen. Die Mindesthöhe des aufzubringenden Siegels beträgt 9 mm, die Mindestbreite 13,5 mm. Ausnahmen bestehen für sehr kleine Verpackungen.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
10.03.10

ABSCHLUSSBERICHT BioFach und Vivaness 2010:

Branche freut sich über unverminderten Appetit auf Bio


Weltleitmesse versammelte 2.557 Aussteller und 43.669 Fachbesucher


43.669* Fachbesucher (2009: 46.771*) strömten vom 17. bis  Februar auf das Messegelände in Nürnberg zu BioFach und Vivaness, dem jährlichen Branchentreff des globalen Bio-Marktes. Die Internationalität des Besuchs lag erneut bei 38 %, die Fachbesucher reisten aus 121 Ländern an: nach Deutschland vor allem aus Österreich, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und der Schweiz. 2.557* Aussteller (2009: 2.733*), zwei Drittel davon international, kamen aus 84 Ländern. Dabei neben Deutschland mit 823 Herstellern traditionell stark vertreten: Italien (385), Frankreich (175), Spanien (173), Österreich (103) und die Niederlande (82). 86 % der BioFach- und sogar 94 % der Vivaness-Aussteller erwarten ein gutes Nachmesse-Geschäft, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Das sind bei beiden Messen 13 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – deutlicher Beleg einer optimistischen Zukunftssicht.


Weitere Informationen unter:


http://www.biofach.de/de/presse/presseinformationen/


 


 

Eingetragen von: Ellen Rascher, NuernbergMesse

 
05.03.10

Bio-Anbau steigt auf 35 Mio. Hektar weltweit

35 Mio. landwirtschaftliche Flächen werden von fast 1,4 Mio. Landwirten biologisch bewirtschaftet. Das ist das Ergebnis der Zusammenstellung der Daten von Helga Willer (FiBL), die sie auf der BioFach 2010 präsentierte. Die Gebiete mit den größten biologisch bewirtschafteten Regionen sind Ozeanien (12.1 Mio. ha), Europa (8.2 Mio. ha) und Lateinamerika (8.1 Mio. ha). Die Länder mit den größten biologischen Anbauflächen sind Australien, Argentinien und China. Die höchsten Anteile an Bio-Fläche haben die Falklandinseln (36.9 %), Liechtenstein (29.8 %) und Österreich (15.9 %). Die Länder mit den höchsten Erzeugerzahlen sind Indien (340.000 Erzeuger), Uganda (180.000) und Mexiko (130.000). Mehr als ein Drittel der Bio-Erzeuger leben in Afrika. In Europa stieg die von Bio-Landwirten bewirtschaftete Fläche um mehr als eine Mio. ha, in Asien um 0.4 Hektar.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
04.03.10

Umweltpreis 2010 der Stadt Nürnberg

Die Stadt Nürnberg sucht Bewerberinnen und Bewerber für den Umweltpreis 2010. Dieser ist mit 9.000 € dotiert. Bewerbungen und Vorschläge können von jedem eingereicht werden. Das Umweltreferat bittet, Anregungen zur Preisvergabe bis spätestens 30. April 2010 zu übermitteln.  Alle Informationen sind auch im Netz auf http://www.nuernberg.de/internet/umweltreferat/aktuell_25817.html abrufbar.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
01.03.10

Neues Logo für alle EU-Bioprodukte

Die Europäische Kommission hat heute offiziell den Sieger des Wettbewerbs um das neue EU-Bio-Logo bekannt gegeben. In den letzten beiden Monaten haben etwa 130.000 Personen im Internet abgestimmt, um das neue Bio-Logo aus den drei Entwürfen der Endausscheidung auszuwählen. Das siegreiche Logo mit dem „Euro-Blatt”, für das 63 % aller Teilnehmer gestimmt haben, hat Dusan Milenkovic, ein Student aus Deutschland, entworfen. Ab 1. Juli 2010 ist dieses EU-Bio-Logo für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen, verbindlich vorgeschrieben. Für eingeführte Erzeugnisse ist es fakultativ. Neben dem EU-Logo können auch andere private, regionale oder nationale Logos abgebildet werden. In den nächsten Wochen wird die Verordnung über die ökologische Landwirtschaft überarbeitet, um das neue Logo in einen der Anhänge aufzunehmen.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
22.02.10

Bio-Branche trotzte Krise

NÜRNBERG - Die weltgrößte Biomesse BioFach musste nach jahrelangen Zuwächsen in diesem Jahr erstmals einen Besucherrückgang verzeichnen.

Das gilt auch für die angeschlossene Naturkosmetikmesse Vivaness. Insgesamt 43500 Fachbesucher – und damit knapp 3300 weniger als 2009 – hätten sich an den vier Messetagen über Neuheiten informiert, berichtete die Messeleitung.

Dennoch zeigt sich die Branche zufrieden: «Der Trend zu Bio und einem ökologisch nachhaltigen Konsum ist ungebrochen«, sagte Claus Rättich, Geschäftsleitungsmitglied der NürnbergMesse. Auf der Messe waren 2557 Aussteller vertreten. Die nächste BioFach soll vom 16. bis 19. Februar 2011 stattfinden.

(Nürnberger Zeitung, www.nz-online.de) 

Eingetragen von: Andreas Horneber, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.02.10

Bio und fair: Weltleitmesse BioFach am Start

Der Biomarkt stagniert - Fair gehandelte Produkte im Blickpunkt

NÜRNBERG – Nach Jahren des starken Wachstums stagniert der Biomarkt, dennoch zeigt sich die Branche zuversichtlich. «Wir haben nach wie vor ein Mengenwachstum», erläuterte Wolfgang Adlwarth vom Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg kurz vor der Eröffnung der Leitmesse «Biofach».

Allerdings sei der Umsatz aufgrund gesunkener Preise um etwa ein Prozent zurückgegangen. Damit stehe die Bio-Branche jedoch immer noch besser da als der Lebensmitteleinzelhandel insgesamt, dessen Erlöse noch stärker gesunken seien.

84 Euro für Bioprodukte
Den GfK-Daten zufolge haben 94 Prozent aller Haushalte im vergangenen Jahr ein Bioprodukt gekauft. Durchschnittlich wanderte das Bio-Siegel 20 Mal in den Einkaufskorb, ein Plus von 1 Prozent. «Insgesamt gibt jeder deutsche Haushalt im Jahr 84 Euro für Bioprodukte und -getränke aus», erläuterte Aldwarth.

Dennoch rutschte der Umsatz des Gesamtmarktes nach Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten minimal ins Minus; Grund waren vor allem die bei Frischeprodukten wie Obst, Gemüse und Brot gesunkenen Preise.

2500 Aussteller
Von diesem Mittwoch an finden in Nürnberg die weltweit größte Biomesse «Biofach» sowie die Naturkosmetikmesse «Vivaness» statt. Gut 2550 Aussteller aus 84 Ländern – etwa 200 weniger als im Vorjahr - stellen dort bis zum 20. Februar Bio-Obst und -Wein, aber auch T-Shirts und Lippenstifte aus biologischen Zutaten vor. Die Messe steht heuer unter dem Motto «Bio + Fair».

«Die Dritte Welt deckt uns den Tisch, die Dritte Welt zieht uns an und stellt unsere Kosmetik her. Dass sie dabei oft selbst nicht satt wird, ist ein Skandal», sagte der Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland, Dieter Overath. Fair gehandelte Waren alleine könnten das Problem zwar auch nicht lösen, doch garantierten diese zumindest einen Mindestpreis für die Erzeuger sowie die Einhaltung von Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien.


dpa (http://www.nn-online.de)

Eingetragen von: Andreas Horneber, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
12.02.10

Unterschriftenaktion Saatgutrecht

Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit sammelt Unterschriften, um damit – gemeinsam mit anderen europäischen Saatgutinitiativen – Einfluss auf die EntscheidungsträgerInnen in der EU zu nehmen. Damit will man einer weiteren Verschärfung geistiger Eigentumsrechte auf Pflanzensorten und der damit einhergehenden Monopolisierung der Saatgutbranche entgegenwirken.

Hier die Unterschriftenliste

Wer an der Unterschriftenaktion teilnehmen möchte, sendet die unterschriebene Liste bitte bis spätestens 21.03.10 an folgende Adresse:

Demeter Verbraucher Nürnberg e. V.
Christian Hartmann
Fasanenring 6, 90607 Rückersdorf
Tel.: 0911-5755778, hart8@gmx.de
www.demeter-verbraucher-nuernberg.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
12.02.10

Neuer Bio-Gastroführer für Nürnberg

Druckfrisch zur BioFach- und Vivaness-Eröffnung wird ein Faltblatt mit rund 30 Adressen in und um Nürnberg herum aufgelegt, in dem Restaurants mit Bio-Essen verzeichnet sind. Seit Jahren war es für BioFach-Besucher schwierig, nach dem Messeschluss eine Möglichkeit für eine Bio-Mahlzeit zu finden.
Der Flyer wird das ganze Jahr über an verschiedenen touristisch frequentierten Orten, ausliegen. Die Startauflage der Bio-Adressen liegt bei 30.000. Bei der Vorbereitung haben die NürnbergMesse, das Umwelt- und das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg sowie die Bio-Innung e.V. mitgearbeitet. Die sehr konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten hat ebenfalls dazu geführt, dass künftig Transparente und Banner in der Innenstadt von Nürnberg die Aufmerksamkeit für das Thema Bio während der BioFach erhöhen.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
05.02.10

BioFach 2010 in Förderprogramm aufgenommen

Die BioFach 2010 wurde als exportorientierte deutsche Plattform ihrer Branche zur förderfähigen Messe erklärt und in das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) entwickelte "Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland" aufgenommen.
Das BMWi ermöglicht somit jungen deutschen innovativen Unternehmen im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes, ihre Neuentwicklungen auf der BioFach 2010 zu äußerst günstigen Konditionen einem hochqualifizierten Fachpublikum zu präsentieren und internationale Märkte zu erschließen.
 
www.biofach.de/de/aussteller/foerderung/

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.01.10

BioFach und Vivaness 2010: Bio-Markt führt zur Öko-Moderne

Vom 17. bis 20. Februar versammelt sich die Bio-Branche in ihrer ganzen Vielfalt - wie jedes Jahr - zur  Weltleitmesse für Bio-Produkte, BioFach, und der parallel stattfindenden Vivaness, internationale Plattform für Naturkosmetik und Wellness, im Messezentrum Nürnberg. 2010 erwartet der Veranstalter, die NürnbergMesse, 2.400 - 2.500 Aussteller. Die reine B-to-B-Messe dient den Akteuren seit mehr als 20 Jahren als weltweit größtes Forum für die Marken-Positionierung sowie als Treffpunkt für den öko-modernen Markt der Zukunft.


www.biofach.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.01.10

Bio-Anbau und Bio-Fachhandel wachsen stabil weiter

„Der verbandsgebundene Öko-Landbau und der Bio-Fachhandel sind die tragenden Säulen des Bio-Marktes und wachsen stabil weiter“, so fasst Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bilanz für das Jahr 2009 zusammen. So nahm die Zahl der Betriebe um 6 % (Vorjahr 4,8 %) auf 11.030 Betriebe und die Anbaufläche um 5,2 % (Vorjahr 5 %) auf insgesamt 653.339 ha zu. Die Zahlen betreffen diejenigen Bio-Betriebe, die einem der Bio-Anbauverbände angeschlossen sind. Nicht mitgezählt sind die EU-Bio-Betriebe.
Auch der Fachhandel wuchs 2009 um ca. 4 % und vergrößerte seinen Anteil am gesamten Bio-Markt, wobei der Gesamtmarkt für Bio-Produkte stagnierte.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.01.10

Allergien durch Naturkosmetik?

Duftstoffe sind die häufigsten Allergieauslöser in Kosmetika, dicht gefolgt von Haarfärbemitteln und Konservierungsstoffen. Die Untersuchungsergebnisse belegen eine Vielzahl von Hautirritationen und Allergien bei konventioneller Kosmetik. Alarm wird jedoch vor allem dann geschlagen, wenn einzelne Stoffe in der Naturkosmetik allergische Reaktionen auslösen, heißt es bei der Naturkosmetik Fachshop-Beratung Hautbalance.
Fakt ist, dass diese Stoffe auch unerwünschte Nebenwirkungen haben können.
Es kommt wie so oft auf die Dosis und auf die individuelle Veranlagung an. Empfindliche Menschen können allergisch reagieren. Da es sich jedoch immer um Kontaktallergien handelt, reicht es, den Allergie auslösenden Stoff zu meiden. Die Hautirritation klingt ab. Alle naturkosmetischen Stoffe sind abbaubar und reichern sich nicht im Menschen an. Anders im Bereich der chemieabhängigen Kosmetik. Hier reichern sich viele Stoffe im Fettgewebe an: dort werden etwa 6.000 unterschiedliche Substanzen plus etwa 2.500 künstliche Duftstoffe eingesetzt.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.01.10

Indien: Regierung von Kerala setzt auf Öko-Landbau

Die Regierung des Bundesstaats Kerala im Süden des indischen Subkontinents, wird einige Anbaugebiete am 30.1.2010 zu Bio-Regionen erklären. Der Landwirtschaftsminister Mullakkara Ratnakaran sagte, dass damit der Bio-Anbau im großen Stil gefördert werden solle. Die Regierung hat sich eine Bio-Politik zu Eigen gemacht, um ökologische Methoden beim Anbau von Reis, Gewürzen und Tee zu unterstützen. Langfristig sollen die Bemühungen der Regierung dazu führen, dass die Landwirtschaft des gesamten Bundesstaates auf Bio-Anbau umgestellt wird. Die Regierung möchte in verschiedenen Regionen Öko-Wochenmärkte auf die Beine stellen.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
08.01.10

Umsatzplus im deutschen Naturkost-Großhandel

Die ersten drei Quartale verliefen für den deutschen Naturkost-Großhandel positiv. Dieser konnte einen Zuwachs von 6 % erzielen, was einem Umsatz von rund 628 Mio. EUR ausmacht. Gegenüber den ersten drei Quartalen 2008 fiel der Zuwachs nur wenig kleiner aus: damals betrug er 7,7 %.
Mit 6,2 % wuchs der Frischebereich (395 Mio. EUR) etwas stärker als das Trockensortiment mit 5,6 % (233 Mio. EUR), heißt es in den BNN-Nachrichten.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
04.01.10

Alles Bio, oder was?

Die Broschüre „Nürnberg Heute“ (Ausgabe 87, Winter 2009/10) mit einem Artikel über den Bio-Markt Nürnberg (Seiten 32 bis 37) ist zu finden auf der Internetseite der Stadt Nürnberg (www.nuernberg.de).


Hier gelangen Sie direkt zu dem oben genannten Artikel: http://www2.nuernberg.de/imperia/md/presse/dokumente/internet/publikationen/nh-archiv/04_alles_bio.pdf 

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
22.12.09

Mehr Bio-Gastronomie für Nürnberg

Im neu gegründeten Aktionsbündnis „Bio in der Stadt“ wirken der Hotel- und Gaststättenverband, die Stadt Nürnberg/Wirtschafts- und Umweltreferat, die NürnbergMesse und der ebenfalls neue Verein der regionalen Bio-Betriebe zusammen. Die jährlich stattfindende BioFach, Weltleitmesse für Bioprodukte, im Messezentrum Nürnberg, brachte 2009 circa 50 Mio. EUR Umsatz in die Region. Nicht nur ihren Besuchern, sondern ganzjährig soll künftig ein besseres Bio-Speisenangebot offeriert werden.
Ein erster Schritt zur Förderung von mehr Bio-Angeboten in Restaurants war eine Veranstaltung, die Anfang der Woche stattfand. Geplant ist später ein Bio-Gastroführer, der jeweils zur BioFach erscheint und ganzjährig auf das Bio-Angebot aufmerksam machen wird.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
22.12.09

Neues EU-Bio-Logo ab 1. Juli 2010 Pflicht

3400 neue Entwürfe sind inzwischen eingereicht worden, so Julien Mousnier von der EU-Kommission, drei kommen nun in die engere Wahl. Auf einer Internetseite der EU-Kommission können alle Interessierten bis Ende Januar 2010 abstimmen. Eine Möglichkeit alle drei Entwürfe abzulehnen ist nicht vorgesehen. In einem solchen Fall kann man seine ablehnende Meinung der EU-Kommission kundtun unter info@organic-logo-competition.eu. Bereits am ersten Tag kam von verschiedener Seite deutliche Kritik.
Ab dem 1. Juli 2010 muss das neue EU-Bio-Logo auf Verpackungen aufgebracht werden. Für vorverpackte Waren werden das Logo und die Angabe der Herkunft verpflichtend. Das europäische Bio-Label gilt nicht für Umstellungsware und Lebensmittel mit einem Bio-Anteil unter 95 %. Für unverpackte Ware und Importe aus Drittländern kann es freiwillig verwendet werden. Laut BNN Herstellung und Handel darf das neue Logo nicht vor dem 1.7.2010 verwendet werden.
 
www.ec.europa.eu/organic-logo

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
10.12.09

Gastronomen diskutierten die Vorteile von Bio-Angeboten

"Nürnberg kann sich mit Bio brüsten." Dieses Credo will Hubert Rottner stärker in der Gastronomie verankern. So lud der Bio-Pionier zusammen mit Umweltreferat, Amt für Wirtschaft und NürnbergMesse Gastwirte und Hoteliers zu einer Informationsveranstaltung ein.

Den kompletten Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten vom 9.12.2009 lesen Sie hier

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
13.11.09

Belgien: Bio-Markt wächst um 25 %

Der belgische Bio-Markt hat mit rund 2.800 Produkten ein Umsatzvolumen von über 300 Millionen Euro erreicht. Die Absätze sind trotz der Krise gegenüber dem vergangenen Jahr um 25 % gestiegen. Laut der Marktforschungsorganisation GfK wurde das kräftige Umsatzplus unter anderem durch den Preisanstieg (+ 5,8 % bei Lebensmitteln), die stärkere Nachfrage (+ 7,6 %) und höhere Geldeinnahmen (+ 14,7 %) begünstigt. Obwohl die Preise für Bio-Ware im Durchschnitt 33 % höher liegen als bei konventionellen Produkten, scheint die Bio-Branche nicht vom gesamtwirtschaftlichen Abschwung betroffen zu sein. Große Einzelhandelsketten bleiben die Hauptverkaufskanäle, da rund die Hälfte aller Bio-Einkäufe (48,5 %) in traditionellen Supermärkten getätigt wird.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
02.10.09

Schwierige Ökobilanz regionaler Lebensmittel

Regionale Lebensmittel sind nicht immer ökologisch korrekt. Darauf hat eine Studie des Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) aufmerksam gemacht: Wer wegen kleiner Einkäufe häufig mit dem Auto zum Supermarkt fährt, kann dem Klimaschutz so weit schaden, dass die ökologisch bewusste Produktion eines Lebensmittels buchstäblich auf der Strecke bleibt. Besser für den Klimaschutz sind Großeinkäufe auf Strecken, die sowieso täglich zurückgelegt werden, meldet das IFEU. Für die Statistik ebenfalls nützlich und wichtig sind Einkäufe mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Der Verbraucher sei die „wichtigste Einflussgröße“ bei der Klimabilanz von Lebensmitteln.
Abgesehen davon überwiegen jedoch die Vorteile regionaler Produkte in Sachen Klimaschutz, so das IFEU. Dies gelte insbesondere für saisonal gekauftes Obst und Gemüse, also zum Beispiel Äpfel von Sommer bis Winter. Spanischer Kopfsalat ist im Winter zwar CO2- günstiger als hiesige Treibhausware. Das Heidelberger Institut hat sechs Nahrungsmittel exemplarisch untersucht: Brot, Äpfel, Kopfsalat, Rindfleisch, Bier und Vollmilch. Die Wissenschaftler verglichen regionale Varianten – meist mit Transportwegen zwischen 10 und 50 Kilometern, selten bis 100 Kilometern – mit weit herangekarrten Produkten, Im Fall von Äpfeln oder Rindfleisch stammten die Produkte teilweise sogar aus Übersee. Auftraggeber der Studie ist das Bundesagrarministerium.

Eingetragen von: Andreas Horneber, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.09.09

Tschechen kaufen die meisten Bio-Waren im Lebensmitteleinzelhandel

Die Tschechen kauften 2008 Bio-Lebensmittel für umgerechnet 50 Mio. EUR im konventionellen Handel, wobei sie dort 17 Mio. EUR mehr an den Kassen für Bio-Ware ausgaben, als im Jahr zuvor. Dies entspricht, nach Angaben der Agentur Green Marketing, einem Marktanteil am gesamten tschechischen Bio-Markt von 74 % sowie einem Zuwachs von 6,5 %. Der Anteil des Fachhandels nahm um 4,5 % ab und betrug nur noch 18 %.
Der starke Zuwachs im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist darauf zurück zu führen, dass im LEH verstärkt auf Handelsmarken gesetzt wurde. Der Umsatz mit Bio-Produkten auf Wochenmärkten und ab Hof betrug umgerechnet knapp eine Mio. EUR, in Restaurants wurde 400.000 EUR ausgegeben. Der Export verarbeiteter Ware vor allem in die Slowakei, Polen und andere osteuropäische Länder, lag bei 5 Mio. EUR. Der gesamte Bio-Markt umfasste im vergangenen Jahr 1.8 Mrd. Kronen (68 Mio. EUR).

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.09.09

Niederlande: kontinuierliches Bio-Wachstum

Trotz Krise stieg der Bio-Umsatz im holländischen Lebensmitteleinzelhandel um 10 % im ersten Halbjahr 2009. Der Bio-Umsatz für 2008 betrug nach Angaben des Verbands Biologica 583 Mio. EUR, was einem Zuwachs von 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Marktanteil für Bio-Produkte lag 2008 bei 2,1 %. Der Marktanteil von Frischwaren stieg von 2,5 auf 2,8 % überdurchschnittlich stark an. Am höchsten liegt der Marktanteil mit 6,6 % aller verkauften Ware bei Eiern, heißt es im Bio-Monitor Jahresbericht 2008 von Biologica.
Der Zuwachs im Fachhandel lag bei knapp 9 %, während er im Lebensmitteleinzelhandel 11 % betrug. Der Cateringsektor hingegen konnte sich mit 97 % fast verdoppeln. Weitere Informationen unter www.biologica.nl

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.09.09

USA: Bio-Lebensmittelmarkt 2008 um 16 % gewachsen

Das Marktwachstum in den USA betrug trotz einer im zweiten Halbjahr 2008 einsetzenden Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr (2008) erstaunliche 16 %. Die Jahre zuvor hatte die Zuwachsrate jeweils bei etwa 20 % gelegen. Inzwischen liegt der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln und Getränken bei rund 23 Mrd. US-Dollar, einschließlich des Non-Food-Bereichs (Naturkosmetik, Öko-Textilien, Tierfutter etc.) sogar bei 24,6 Mrd. US-Dollar (2008). Am schnellsten wuchs der Bereich Brot und Getreideprodukte mit 35 % sowie das Getränke-Segment mit 31 %, heißt es bei der Organic Trade Association (OTA) in ihrem jährlichen Bericht "2009 Organic Industry Survey". Einen wahren Boom erlebte der Non-Food-Sektor mit einer Zunahme von annähernd 40 % auf über 1,6 Mrd. US-Dollar. Der Bio-Anteil an den gesamten Lebensmittelausgaben liegt mit 3,5 % etwa in der gleichen Größenordnung wie in Deutschland. Weitere Informationen unter www.ota.com

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
11.09.09

Bio-Branche in Deutschland wächst 2008 um 10 Prozent

Der Bio-Markt wächst mit vermindertem Tempo weiter. Weder im vergangenen, noch in diesem Jahr sei ein Rückgang auf dem Bio-Markt erkennbar, so das Resümee von Markus Rippin (Agromilagro), der zusammen mit Ulrich Hamm, Professor an der Universität in Kassel, jährlich die Größe des Markts für Bio-Lebensmittel untersucht. Trotz leichten Umsatzwachstums konnte der Naturkostfachhandel 2008 mit 22 % seinen Marktanteil behaupten, der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) legte um 4 % auf 57 % des Bio-Markts zu. Dies geht aus der vorläufigen Statistik hervor. Der Umsatz der Naturkostbranche hat demnach von 1,18 Mrd. EUR auf 1,26 Mrd. EUR zugenommen. Der LEH legte von 2,8 Mrd. auf 3,36 Mrd. EUR. Der Gesamtumsatz der Bio-Branche wird für 2008 mit 5,85 Mrd. EUR von zuvor 5,3 Mrd. EUR angegeben. Erzeuger, Handwerk und Reformhäuser haben sich sowohl in absoluten Zahlen, als auch im Marktanteil, zurück entwickelt. Auch für das erste Halbjahr 2009 sehen Hamm und Rippin keinen Umsatzrückgang.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
11.09.09

Deutsches Bio-Siegel auf 55.000 Produkten

3.307 Unternehmen haben bis Ende Juli 2009 die Kennzeichnung von insgesamt 54.800 Produkten bei der Informationsstelle Bio-Siegel gemeldet. Seit der Einführung des staatlichen Öko-Kennzeichens am 5. September 2001 werden im Durchschnitt täglich 19 Produkte, die mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet werden, angezeigt. Täglich kommt im Schnitt ein neues Unternehmen als Zeichennutzer hinzu. Im Juni 2009 wurden die Warengruppen um Produkte der Aquakultur erweitert. Damit werden die Produkte in 27 Warengruppen erfasst.
Weitere Informationen unter www.bio-siegel.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.08.09

Naturkosmetik wächst gegen den Trend

Internationale Stars haben Naturkosmetik endgültig salonfähig gemacht. Seit bekannt ist, dass Julia Roberts, Madonna, Cher oder Kate Moss auf Marken wie Dr. Hauschka oder andere schwören, erlebt die Sparte einen Aufschwung, der selbst von der Wirtschaftskrise bisher nicht gebremst werden konnte, schreibt das Hamburger Abendblatt.
So konnte das Unternehmen Weleda 2008 in Deutschland seinen Umsatz um rund 10 % steigern und erwartet für 2009 ein Wachstum auf Vorjahresniveau. Konkurrent Wala, Hersteller der Marke Dr. Hauschka, konnte im Vorjahr seinen Umsatz von 96 Mio. auf 103 Mio. EUR erhöhen und im ersten Halbjahr 2009 sein Ergebnis auf Vorjahresniveau halten.
Lavera steigerte 2008 seinen Umsatz um 16 % auf 35 Mio. EUR und wuchs im ersten Halbjahr 2009 zweistellig.

Quelle: www.abendblatt.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.08.09

BNN entwickelt Vorschläge für Kennzeichnung von Bio-Frischmilch

Verbraucherorganisationen haben in den letzten Wochen und Monaten über die Unterschiede zwischen ESL- und Frisch-Milch informiert und die unklare Kennzeichnung
in den Supermarktregalen kritisiert. Verbraucher greifen oft unbeabsichtigt zur "länger frischen" ESL-Milch, da sie die verschiedenen Milchsorten im Laden nicht unterscheiden können. Markterhebungen hätten inzwischen gezeigt, dass Bio-Frischmilch fast nur noch im Naturkostfachhandel angeboten wird, so der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) - Herstellung und Handel e.V..
Um die Einzelhändler über die unterschiedlichen Milchsorten zu informieren und deren Kennzeichnung im Naturkosthandel transparent zu gestalten, hat der BNN Ende Juli eine Kundeninfo an Naturkostfachgeschäfte und Großhändler versandt – mit dem Appell, das Alleinstellungsmerkmal als Einkaufsstätte für echte Bio-Frischmilch zu nutzen.
Der BNN regt nun die Bio-Molkereien an, sich an der vorgeschlagenen BNN-Kennzeichnung für Milch zu orientieren, um eine kundenfreundliche Deklaration zu gewährleisten.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
21.08.09

Fairer Handel wächst trotz Krise

Fairness steht bei den Deutschen weiter hoch im Kurs: Verbraucherinnen und Verbraucher greifen immer häufiger beim Einkaufen zu fair gehandelten Produkten. 2008 gaben sie insgesamt 266 Mio. EUR dafür aus, 38 % mehr als im Vorjahr. Bei einzelnen Produkten gab es starke Wachstumsraten: Erneut legte der Absatz von fair gehandelten Fruchtsäften um 80 % zu. Fair gehandelter Zucker und Honig verzeichneten ebenfalls deutliche Absatzsteigerungen. Der "Fair-Handels-Klassiker" Kaffee kam auf ein Plus von 13 %, hieß es auf einer Pressekonferenz des Forums Fairer Handel in Berlin Mitte August. Auch für 2009 wird mit deutlichen Zuwachsraten gerechnet.
Weltläden sind mit 46 % der wichtigste Vertriebsweg für fair gehandelte Waren, gefolgt vom Lebensmitteleinzelhandel mit 17 %. Großverbraucher liegen bei 10 % und der Naturkosthandel bei 7 %. Der Export ist für 10 % des Umsatzes verantwortlich.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
11.08.09

Verbraucher geben weniger Geld für Bio-Produkte aus

Nürnberg (dpa) - Verbraucher greifen in der Krise seltener zu Bio-Produkten, zudem achteten sie mehr auf die Preise als noch im Vorjahr, berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg.
Im ersten Halbjahr hätten dadurch Verbraucher für Bio-Lebensmittel und Bio-Getränke vier Prozent weniger als vor einem Jahr ausgegeben. Zwei Prozent davon resultierten aus gesunkenen Preisen, zwei Prozent aus Absatzrückgängen, berichteten die Konsumforscher. Die Studie basiert auf der regelmäßigen Untersuchung des Kaufverhaltens von rund 30.000 deutschen Haushalten.
Besonders stark sei der Lebensmitteleinzelhandel von dem Umsatzeinbruch betroffen. Dort schlage der Negativ-Trend mit einem Umsatzminus von sechs Prozent zu Buche. Der Rückgang sei vor allem durch sinkende Preise verursacht. Vor allem bei Discountern hätten starke Preissenkungen bei Bio-Produkten kaum zu einem Absatzplus geführt. «Dies zeigt, dass Bio kein Selbstläufer mehr ist. Die Verbraucher werden künftig kritischer überlegen müssen, ob ihnen die ökologische Herkunft eines Produkts eine Mehrausgabe wert ist», heißt es in einer GfK-Mitteilung.
Nach GfK-Erkenntnissen haben sich im ersten Halbjahr vor allem einkommensschwächere Haushalten bei Bio-Lebensmitteln zurückgehalten. Wenn sie dennoch nach Bio-Produkten gegriffen haben, verglichen sie stärker als früher die Preise. Dadurch ergebe sich in diesem Verbrauchersegment ein Umsatzminus von 15,5 Prozent. Dagegen kauften Haushalte mit guten Einkommen im Schnitt nur 0,5 Prozent weniger Bio-Produkte als im ersten Halbjahr 2008. Zudem geben sie dafür 1,1 Prozent mehr Geld aus. Sie hätten damit recht unsensibel auf Preisveränderungen reagiert.


Quelle: Nürnberger Nachrichten

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
11.08.09

Ohne Gentechnik: Neues Logo für Verbraucher

München (dpa) - Ein neues bundesweit einheitliches Logo «Ohne Gentechnik» soll den Kauf gentechnikfreier Lebensmittel erleichtern. Der Schriftzug «Ohne Gentechnik» über einer dreiblättrigen Pflanze soll die bisher üblichen unterschiedlichen Kennzeichnungen ersetzen.
Die ersten Produkte mit dem neuen Logo werden voraussichtlich ab Herbst in den Supermarktregalen liegen. Bisher kennzeichnen gut 20 Firmen ihre Produkte als gentechnikfrei.

Quelle: Nürnberger Nachrichten

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
10.07.09

Bio-Fläche in Deutschland steigt 2008 um 5 %

Das Flächen-Wachstum im Bio-Landbau in Deutschland betrug nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums BMELV 5 %. Die Anzahl der Bio-Betriebe nahm gegenüber dem Vorjahr um 6 % auf insgesamt 19.813 zu. Die von Bio-Landwirten bewirtschaftete Fläche lag damit bei 907.786 ha. Das entspricht einem Flächenanteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 5,4 %.
Ende vergangenes Jahr waren 6.970 und damit 14 % mehr Betriebe in der Bio-Verarbeitung tätig als 2007.
Die Zahl der Importeure stieg gegenüber 2006 um 6 %. Verarbeitende Importeure nahmen gegenüber 2007 um 20 % zu, reine Handelsunternehmen um 32 %.
29.244 Unternehmen (Erzeuger, Verarbeiter, Importeure) waren 2008 im Öko-Sektor tätig.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
26.06.09

Grundstein für "Bio-Innung" in Nürnberg

Der grüne Baum in Fürth war zur Sommersonnenwende Treffpunkt für 30 Unternehmer, die das Ziel hatten, an der Gründung einer Bio-Innung für die Metropolregion Nürnberg mitzuarbeiten.
Vor gut einem Monat war die Idee auf der Bio-Konferenz von Bio-Pioneer Roy Zylka den dort anwesenden Unternehmern aus der Region vorgestellt und mit großer Begeisterung aufgenommen worden. Schnell war beschlossen, einen Arbeitskreis zu bilden und diese Idee gemeinsam umzusetzen.
Am 21. Juni 2009 war es soweit: Der Idee wurde ein Gesicht gegeben und feierlich die Grundsteinlegung mit einer Gründungserklärung beschlossen.

Kontakt zum Planungsteam unter info@bioinnung.de


Weitere Informationen zur Gründung einer "Bio-Innung" (Arbeitstitel) finden Sie auch auf diesem Forum unter: "Projekte" --> "Bio-Innung"

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
26.06.09

Spanien weist grßte Bio-Landwirtschaftsfläche in Europa auf

Vor kurzem hat die spanische Landwirtschaftsministerin Elena Espinosa einen Bericht zur "Ökologischen Landwirtschaft in Spanien 2008" vorgestellt. Demnach liegt Spanien mit über 1,3 Mio. ha landwirtschaftlicher Bio-Fläche in Europa an der Spitze. Dies entspricht einem Zuwachs von 33 % gegenüber dem Vorjahr. Ministerin Espinosa hob den Anstieg um 16 % von Erzeugern, Verarbeitern und Vertriebsfirmen auf insgesamt 23.473 hervor, wobei die Erzeuger mit 21.300 den größten Anteil ausmachen.
Mit einem Wachstum von 35 % auf etwa 784.000 ha verzeichnet Andalusien den größten Zuwachs. Dies entspricht 60 % der gesamten spanischen Bio-Fläche. Katalonien hingegen verfügt über die meisten Hersteller von Obst- und Gemüseprodukten (459 Firmen) sowie von Fleischprodukten (97 Firmen). Die ökologische Viehzucht ist in Spanien um beachtliche 25 % gestiegen. Es wurde eine Gesamtzahl von 3.813 Viehhaltungsbetrieben registriert.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
12.06.09

Bio-Boom hält weiter an

Frankreich: Bio-Umsatz stieg 2008 um 25 %
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Bio-Aktionstage Printemps Bio (Bio-Frühling) gab die halbstaatliche Stelle Agence Bio in Paris bekannt, dass der Umsatz mit Bio-Produkten im vergangenen Jahr um 25 % auf 2,6 Mrd. EUR gestiegen ist. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der biologisch bewirtschafteten Fläche von 210.000 ha auf 580.000 ha angestiegen. Die Umstellungsflächen haben allein 2008 um 36 % zugenommen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Bio-Betriebe nahm um 11 % zu. Agence Bio geht davon aus, dass die Zahl der Großküchen, die zumindest ab und an Bio-Produkte einsetzen, von derzeit 36 % auf 71 % im Jahr 2012 ansteigen wird.


Spanien: Europameister bei der Produktion von Bio-Lebensmitteln
2008 erreichten die Bio-Flächen in Spanien 1,3 Mio. ha, was einem Zuwachs von 33 % entspricht. Damit ist Spanien europaweit Spitze bei der Produktion von Bio-Lebensmitteln. Der Inlandsverbrauch, die Information seitens der Verbraucher und die Vermarktung in Spanien selber sind jedoch noch auf einem niedrigen Niveau.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
09.06.09

EU-Bio-Logo ab 2010 verpflichtend

Seit Januar 2009 gelten neue EU-weite Regeln für die Produktion, Kontrolle und Kennzeichnung von „biologischen“ Erzeugnissen. Dies hatten die Agrarminister be-reits 2007 in einer Ratsverordnung festgeschrieben und damit die seit 1991 geltende Verordnung über biologische Landwirtschaft aufgehoben.
Betroffen sind alle Stufen der Produktion, des Vertriebs, der Kontrolle und Kennzeichnung von biologischen Produkten. Laut neuer Verordnung dürfen zum Beispiel Lebensmittel nur „biologisch“ heißen, wenn sie auch mindestens 95 % biologische Ingredienzien enthalten. Genetisch veränderte Organismen (GVO) und Produkte, die davon hergestellt wurden, sind dabei verboten.
Anders als die übrigen Vorgaben gelten einige Regeln zur Bio-Kennzeichnung erst ab Juli 2010. Von diesem Zeitpunkt an ist für die Hersteller in der EU insbesondere die Verwendung des EU-Bio-Logos verpflichtend. Zurzeit ist biologischen Erzeugern noch freigestellt, ob sie ihre Produkte mit dem EU-Logo auszeichnen möchten. Zukünftig müssen alle verpackten Bio-Erzeugnisse, die aus einem der 27 EU-Mitgliedstaaten stammen, die Standards für dieses Kennzeichen erfüllen – und das EU-Bio-Logo tragen. Auf unverpackten biologischen Erzeugnissen oder auf Produkten aus Drittländern ist das EU-Bio-Logo freiwillig. Wird es verwendet, muss der Verbraucher ab Juli 2010 auch erfahren, wo die landwirtschaftlichen Zutaten erzeugt wurden.
Zur Einführung der Siegel-Pflicht soll auch das Layout des bisherigen Logos – blauer Kreis in grünem Kreis mit einer Ähre und dem Hinweis „Biologische Landwirtschaft“ – verändert werden. Dazu veranstaltet die Europäische Kommission zurzeit einen Wettbewerb unter Design- und Kunststudenten in der EU. Mehr über den Wettbewerb sowie die ökologische Landwirtschaft steht auf der Homepage der Kommission.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
08.06.09

Biolandwirte weltweit gesucht

Situation in Deutschland
In Deutschland kann die starke Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln von heimischen Produzenten nicht gedeckt werden. Gemäß dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BOELW) müssten die Umstellungsprämien höher ausfallen. Die Wirtschaftskrise scheint an diesem Umstand nichts zu ändern. Deutsche Biolandwirte können die zur Herstellung der nachgefragten Bioprodukte benötigten Rohstoffe nicht zur Gänze liefern. 30 Prozent des Bedarfs muss durch Importe gedeckt werden. "Die langsame Umstellungsrate auf Bio-Landbau ist in vielen Ländern ein großes Problem", bestätigt Katherine DiMatteo, Präsidentin der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM).


Situation in den USA
Auch in den USA haben sich trotz einer vorjährigen Wachstumsrate von 17,1 Prozent erst 10.000 von 2,2 Mio. Betrieben für Bio-Landbau entschieden. Biobauern finden sich vor allem im Nordosten und Nordwesten des Landes sowie in Kalifornien, wo größere Betriebsstrukturen üblich sind. Es werden jedoch nur fünf Prozent des Gemüses und ein Prozent der Milchprodukte biologisch hergestellt, berichtet die New York Times.

Abgesehen von Kleinstaaten wie Liechtenstein führt Österreich mit 13,4 Prozent biologisch bewirtschafteter Anbaufläche das Ranking vor Dänemark und der Schweiz an. Deutschland hinkt mit 4,7 Prozent hinterher, heißt es auf einem Portal des österreichischen Lebensministeriums. Gemessen an der Anzahl der Produzenten ist jedoch Uganda mit 206.803 Biobauern vor Indien und Äthiopien das Maß aller Dinge. Auch sorgten zwischen 2006 und 2007 vorwiegend lateinamerikanische und afrikanische Bauern für einen Gesamtzuwachs von 1,5 Mio. Hektar an biologisch bestellter Anbaufläche.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
14.05.09

Öko-Szene in Franken schließt sich zusammen

Traumhafte Idee: Die Metropolregion Nürnberg als Bio-Paradies

Wieviel «Bio« in der Metropolregion steckt, hat jetzt eine Studie an den Tag gebracht, die dem Traum von einem fränkischen «Bio-Paradies« neuen Auftrieb gibt.
Engagierte Akteure, um die Metropolregion in ein Bio-Paradies zu verwandeln, gibt es genug, wie die IHK Mittelfranken herausfand: Rund 800 Betriebe aus der Region produzieren bereits auf ökologisch einwandfreie Art. Auch sonst spricht rein zahlenmäßig alles für eine durch und durch grüne Region: Drei Viertel der Produkte, die hier hergestellt werden, bekommt der Käufer gleich vor Ort. Auch an Aushängeschildern fehlt es nicht, Beispiel: Die Weltmesse BioFach, die in Nürnberg zu Hause ist.


Einkaufsführer fehlt zum Grünen Glück
Doch die hiesige Bio-Szene, von der Öko-Creperie-Besitzerin bis zum Bio-Metzger, vermisst zu ihrem grünen Glück noch einiges: Einen Einkaufsführer vor allem, aber auch Imagekampagnen und eine bessere Zusammenarbeit, fanden Erlanger Wissenschaftler in einer Umfrage heraus.
Einen ersten Schritt in eine gemeinsame, grüne Zukunft machen an diesem Wochenende 85 Bio-Unternehmer in Fürth. Bei einer «Zukunftskonferenz« erarbeiten sie, wie sie gemeinsam besser vorankommen können, eingeladen von der Bio-Modellstadt Nürnberg, der IHK und einem der Gründungsväter der BioFach.

Johanna Säuberlich, 13.5.2009
Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1017058&kat=27&man=3

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
13.05.09

So viel Bio steckt in der Metropolregion

Bio boomt – das gilt auch noch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Damit das so bleibt, schließen sich Unternehmen aus der Branche zur Kompetenzinitiative «Bio-Markt Metropolregion Nürnberg» zusammen.


Dazu gehören unter anderem Neumarkter Lammsbräu und die Naturkostladenkette Ebl. Ziel des Zusammenschlusses ist, ein Netzwerk zu schaffen, in dem Kooperationen und gemeinsame Projekte realisiert werden können. «Außerdem hat die Bio-Branche in der Metropolregion das Gefühl, dass sie zu wenig wahrgenommen wird», sagt Hubert Rottner Defet von der «Grünen Lust». Wegen seiner Kleinteiligkeit habe Franken zwar nicht das Potenzial, Biomarkt für die ganze Welt zu sein, räumt Robert Schmidt von der IHK Nürnberg ein. «Qualitativ haben wir aber mehr zu bieten als andere Regionen Deutschlands», so Schmidt.
Wie stark der Vernetzungswunsch bei den Unternehmen ist, fand die IHK in Zusammenarbeit mit der Uni Erlangen-Nürnberg im Rahmen einer Diplomarbeit heraus. «Wir wollten erst mal untersuchen, wie es um den Bio-Markt überhaupt bestellt ist», berichtet Schmidt. Rund 800 Unternehmen wurden angeschrieben, Rückmeldung gab es nur von 123.
Dennoch liefert die Potenzialanalyse Anhaltspunkte. Eines der Ergebnisse: Fast die Hälfte der Unternehmen wünscht sich eine stärkere Vernetzung. Über 60 Prozent sind für eine bessere Markttransparenz durch Einkaufsführer, über die Hälfte empfände Imagekampagnen als wirksame Hilfe.
Bei der ersten Zukunftskonferenz der Kompetenzinitiative mit derzeit 85 angemeldeten Teilnehmern aus der Bio-Branche – von Landwirtschaft, und Herstellern bis hin zu Verarbeitern und Händlern – sollen gemeinsame Ziele formuliert und die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsförderung, Fachämtern und Kreditinstituten verbessert werden. Moderiert wird die Veranstaltung von zwei erfahrenen Prozessbegleitern, Roland Schön und Peter Bauer.
Die Stadt unterstützt den Branchenzusammenschluss: «Wir sind für Bioproduktion, regionale Produkte und gentechnikfreien Anbau», formulierte Umweltreferent Peter Pluschke. Auch Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung NürnbergMesse, hofft, dass durch die Kompetenzinitiative «die Botschaft hinausgetragen wird». Immerhin finde mit der BioFach seit zehn Jahren die Weltleitmesse für Bio-Produkte in Nürnberg statt.


www.biometropolregion.de; bei der Zukunftskonferenz sind noch einige Plätze frei, mehr dazu unter www.biokonferenz.de


Stephanie Siebert, 13.5.2009
Quelle: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1017205&kat=11

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.04.09

Zukunftskonferenz für den Bio-Markt der Metropolregion Nürnberg

Vom 16. bis 17. Mai treffen sich die Bio-Akteure der Metropolregion Nürnberg zu einer Zukunftskonferenz für den Bio-Markt der Region. Die Stadt Nürnberg, die IHK Nürnberg und einer der Gründungsväter der BioFach, Hubert Rottner Defet, laden ein, gemeinsam über neue Ziele und Chancen, Mehrwert durch Vernetzung und viele andere Brachenthemen zu diskutieren. Eröffnet wird die Zukunftskonferenz durch Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Ziel ist es, Projekte für die Zukunft voranzubringen. Kernziele der Veranstaltung: Gemeinsam die Chancen der Biobranche in der Metropolregion erkennen, um sie für die Unternehmens- und Branchenentwicklung zu nutzen, konkrete Ideen und Projekte mit den dafür geeigneten Partnern voranbringen, neue Kooperationen starten sowie bestehende vertiefen und die Außenwahrnehmung von Bio in der Region erhöhen.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.biokonferenz.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
23.03.09

Kaufland führt Bio-Eigenmarke ein

Kaufland will ab sofort eine Bio-Eigenmarke "Kaufland Bio" in seinen Märkten einführen. Es sollen nach zunächst 100 mittelfristig eingelisteten Artikeln etwa 300 Bio-Artikel der Eigenmarke ins Sortiment aufgenommen werden, berichtet Markus Rippin von der Consultingagentur Agromilagro. Bislang hatte Kaufland ausschließlich Bio-Markenprodukte den jeweiligen Warengruppen zugeordnet. Damit steigt der Großflächen-Discounter als letztes Schwergewicht mit neuer Dynamik in den Markt ein und dürfte damit die Bio-Umsätze 2009 beflügeln. Orientieren will man sich am Preisniveau von Alnatura. Die Alnatura Bio-Supermärkte sind dafür bekannt, dass sie bei vielen Grundnahrungsmitteln sogar mit den konventionellen Discountern im Preis mithalten können.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
24.02.09

Gleichbleibend hohes Interesse - BioFach endete mit 46.771 Besuchern

Mit 46.771 Gästen ist die Zahl der Fachbesucher auf der BioFach unverändert hoch wie im Vorjahr geblieben. Das meldete die NürnbergMesse zum Abschluss der Weltleitmesse für Bio-Produkte.
2008 waren 46.484 Gäste auf die Ausstellung geströmt. Fast jeder zweite Fachbesucher informierte sich auf der zu Ende gegangenen Leitschau auch bei der Vivaness über Neuheiten in der Naturkosmetik. Eine «erfolgreiche Premiere« feierte überdies laut Veranstalterangaben der Textilbereich mit Öko-Fashion und Naturtextilien. Diese Sonderfläche war zum ersten Mal angeboten worden.
Die 2744 Aussteller, zwei Drittel davon international, hätten sich «hochzufrieden« mit der BioFach-Ausstellung geäußert, hieß es. Über 1500 Teilnehmer nutzen zudem das Kongressangebot.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
19.02.09

Bio bietet der Krise die Stirn - Messe BioFach startet in Nürnberg

Großer Auftritt der Öko-Branche: Im Nürnberger Messezentrum kommen bis einschließlich Sonntag, 22.02.2009 über 2700 Aussteller und gut 46.000 Fachbesucher aus aller Welt zur Fachmesse «BioFach« zusammen. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner wird die weltgrößte Branchenmesse eröffnen.
Zwei Drittel der Aussteller reisen zur BioFach und zur angeschlossenen Kosmetik-Fachmesse «Vivaness« aus dem Ausland an: 91 Nationen sind in den 12 Messehallen präsent. Stark vertreten sind einmal mehr die Italiener (381 Aussteller) vor Spanien (188), Frankreich (182) und Österreich (103). Mit 936 Ausstellern stellt Deutschland wie im Vorjahr das größte Ausstellerkontingent. Die gut 46.000 Fachbesucher werden aus 100 Ländern nach Nürnberg reisen.
Neben ökologisch erzeugten Lebensmitteln, Wein oder Naturkosmetik wird erstmals auch ein breites Angebot an Ökomode präsentiert. Die «Öko-Fashion« geht bei der 20. BioFach mit 47 Ausstellern an den Start. Auch der faire Handel ist in einer eigenen Halle präsent. Globale Themen wie soziale Verantwortung der Hersteller und Fairness im internationalen Handel werden auch im Kongress- und Vortragsprogramm aufgegriffen.
Die «BioFach-Familie« wächst derweil international weiter: Nach China, Nord- und Südamerika sowie Japan kommt mit der BioFach India, die vom 29. April bis 1. Mai 2009 erstmals in Mumbai stattfindet, der fünfte internationale Standort hinzu.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
12.02.09

Organic Monitor sieht Zuwachs auf weltweitem Bio-Markt

Das globale Umsatzwachstum bei Bio-Lebensmitteln stieg 2007 um 5 Mrd. US-Dollar und erreichte 46 Mrd. US-Dollar.
2009 wird der Markt vermutlich weiter wachsen. In Ländern allerdings, die besonders von der Finanzkrise betroffen sind, auf niedrigerem Niveau. Obwohl die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln nach wie vor hoch ist, nimmt die Preisorientierung der Verbraucher zu, was zu einem Umstieg auf günstigere Einkaufsmöglichkeiten führt. Daher, so die Annahme von Organic Monitor, werden Discounter und andere preisgünstigen Einzelhändler zu Lasten hochpreisiger Vertriebswege zulegen.

Der Umsatz mit Naturkosmetik nimmt jährlich um eine Milliarde US-Dollar zu. Wie auch bei Bio-Lebensmitteln konzentriert sich die Nachfrage auf Europa und Nordamerika. Vorläufige Untersuchungen für 2008 zeigen erstmals eine Überschreitung der 2 Mrd. US-Dollar-Marke in Europa. Ebenfalls vorläufige Berechnungen für 2008 gehen von einem weltweiten Fairtrade-Umsatz von über 3,5 Mrd. US-Dollar aus.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
09.01.09

Wachsendes Interesse an Öko-Mode

Die Nachfrage nach Öko-Textilien nimmt zu. Große Ketten wie H&M und C&A richten sich zunehmend nach der Marktnachfrage und bieten mehr Produkte aus Bio-Erzeugung oder mit Fairtrade-Siegel an. Das Ziel von H&M für 2009 ist es, die gesamte Bio-Baumwollproduktion, die für Textilien verarbeitet wird, von 3000 auf 4500 t zu erhöhen, berichtet Greenplanet.
C&A möchte den Öko-Textilverkauf verzehnfachen. Das Unternehmen verkauft derzeit 12,5 Mio. Öko-Textilstücke in 16 europäischen Ländern und ist somit weltweit einer der wichtigsten Käufer von Fasern, die biologisch erzeugt werden.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
09.01.09

Spanien: Gericht lässt "bio" für konventionelle Produkte gelten

Mehr als drei Jahre, nachdem der Europäische Gerichtshof festgestellt hat, dass das Wort 'bio' nur für die nach den Grundsätzen ökologischer Herstellungsmethoden erzeugten Produkte benutzt werden darf, hat die 1. Zivilkammer des spanischen Obersten Gerichtshofes jetzt in zwei Kassationsverfahren entschieden. Danach dürfen Jogurthersteller das Kürzel ,bio’ verwenden, um damit auch ihre konventionellen Produkte zu bezeichnen. Begründet wird dies in dem Urteil damit, dass bio inzwischen zu einer "üblichen Bezeichnung" geworden sei.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
09.01.09

Bio-Anbau in der EU weiter ausgedehnt

Die Bio-Fläche in der EU ist 2007 weiter gewachsen: 7,2 Mio. ha Fläche wurden nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet, gut 5 % Prozent mehr als 2006. Deutschland besitzt nach Italien und Spanien die drittgrößte Bio-Fläche.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
08.01.09

Deutschlands Bauern verpassen den Bio-Trend

Obwohl die Nachfrage der Kunden nach Biokost im vergangenen Jahr um 15 Prozent zulegte, stieg die biologisch beackerte Fläche nur um magere fünf Prozent, da die Landwirte oftmals die teure Umstellung auf den alternativen Anbau scheuen. An den Supermarkttheken sind die Folgen längst sichtbar. Die Regale sind mit Biowaren prall gefüllt, diese werden jedoch aus der ganzen Welt herangefahren, aus Spanien oder der Ukraine, aus Ägypten oder China. Auf 50 Prozent schätzen Experten aktuell den Anteil ausländischer Biokost in deutschen Regalen, mit weiter steigender Tendenz.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
08.01.09

Aktuelle Entwicklungen des Bio-Marktes

Der internationale Bio-Markt wächst pro Jahr um ca. fünf Mrd. US-Dollar. Sein Volumen überstieg 2007 erstmals 40 Mrd. US-Dollar, berichtet Organic Monitor.
Nach mehreren Boomjahren mit jeweils rund 15 Prozent Zuwachs ist der deutsche Markt für Bio-Lebensmittel im ersten Halbjahr 2008 um zehn Prozent gewachsen, so die Gesellschaft für Konsumforschung, GfK. Sein Anteil am Gesamtmarkt für Lebensmittel liegt nun mit 3,2 Prozent nahezu doppelt so hoch wie 2004.
Was die jährlichen Zuwächse betrifft, führen Dänemark mit 33 Prozent und Schweden mit 26 Prozent die europäische Spitze an.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
16.12.08

Dänischer Bio-Markt-Umsatz verdoppelte sich in vier Jahren

Aktuelle Zahlen des Einzelhandels lassen einen Umsatz im gesamten Bio-Handel von 4,5 Milliarden DKK (0,6 Milliarden Euro) im Jahr 2008 erwarten. 2004 belief sich der Umsatz auf etwas über 2 Milliarden DKK. Organic Denmark rechnet mit weiter steigenden Umsätzen und einer Verdoppelung bis 2013 auf dann 9 Milliarden DKK (1,2 Milliarden). Letzte Meldungen der Handelsketten und der Bio-Verarbeiter an Organic Denmark deuten auf eine Branchenwachstum von mindestens 30 % trotz der allgemeinen Wirtschaftsflaute. Vor allem Familien mit kleinen Kindern kaufen zunehmend Bio-Produkte.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Dänemark lag der Export von Bio-Waren 2007 um 73 % höher als im Vorjahr. Der Gesamtexport betrug damit gut 70 Mio. EUR.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
14.11.08

Europäischer Naturkosmetik-Standard beschlossen

Sechs Jahre haben die Verhandlungen gedauert, bis alle Interessen der wichtigen europäischen Labelgeber für Naturkosmetik unter einem Hut waren. Seit 4. November 2008 stehen die neuen europäischen Richtlinien für kontrollierte Naturkosmetik im Internet und sollen im Januar 2009 in Kraft treten. Damit wären Produkte vergleichbar und die Voraussetzungen für den internationalen Handel verbessert. Die Offenlegung erfolgt für zwei Monate. Die Arbeitsgruppe bittet um Stellungnahmen, die bis zum 4. Januar 2009 eingereicht werden sollen bei: info@cosmos-standard.org

www.cosmos-standard.org

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
03.11.08

Staatliches Bio-Siegel am bekanntesten

Mehr als 100 Bio- und Umweltsiegel in Deutschland kennzeichnen ökologisch erzeugte Produkte oder geben Auskunft über deren Umweltverträglichkeit. Eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse ergab, dass bisher nur wenige Gütesiegel in den Köpfen der Verbraucher verankert sind, berichtet Lebensmittelpraxis – LPVnet Das mit Abstand bekannteste Umweltzeichen ist das sechseckige staatliche deutsche Bio-Siegel. 87 % der deutschen Konsumenten kennen das Logo. Den zweiten Rang teilen sich der Blaue Engel und Öko-Test, auf Platz 3 folgt das Siegel des Anbauverbandes Bioland. BioBio, die Plus-Eigenmarke, kam immerhin mit einer Bekanntheit von 48 % auf Rang 6, noch vor den Anbauverbänden Demeter (7) und Naturland (9).

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.10.08

Umweltschutz und Bio sichern Arbeitsplätze

Eine Untersuchung im Auftrag des Bundesumweltministeriums beziffert die Zahl der Beschäftigten im Umweltschutz in Deutschland auf 1,8 Mio. Menschen. Rund 170.000 von ihnen, so Schätzungen des PresseForums BioBranche, arbeiteten Ende 2007 in den Bereichen der Bio-Branche als Erzeuger, Hersteller, Händler, Dienstleister oder in Verbänden.
Allein 26.820 zertifizierte Betriebe (Erzeuger, Hersteller und Verarbeiter) von Bio-Lebensmitteln gibt es laut Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Hinzu kommen die Betriebe und Beschäftigten in den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung, bei Verbänden und Dienstleistern. Bio-Lebensmittel erreichten 2007 nach Angaben der ZMP einen Inlandsumsatz von 5,45 Mrd. EUR, das entspricht einem Marktanteil von ca. 3 %. 
Mit einem Umsatzvolumen von über 600 Mio. EUR hat Naturkosmetik mittlerweile einen Anteil von fast 5 % am Gesamtmarkt für Kosmetik und Körperpflege.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.10.08

Nur echte Öko-Lebensmittel dürfen "Öko" beworben werden

Um dem steigenden Bewusstsein der Verbraucher für umweltfreundliche Produkte nachzukommen, plant die EU-Kommission ein europäisches Umweltzeichen für Produkte aller Art, unter anderem auch für verarbeitete Lebensmittel. Mit diesem Umweltzeichen sollen sowohl konventionelle als auch ökologische Lebensmittel ausgezeichnet werden können. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) lehnt diesen Verordnungsentwurf entschieden ab, da Dies mit der EU-Öko-Verordnung nicht vereinbar sei. Nur echte Öko-Lebensmittel dürften mit Kennzeichnungen versehen werden, die dem Verbraucher verdeutlichen, welche Lebensmittel "ökologisch" produziert wurden.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
17.10.08

Zunehmend fair gehandelte Rohstoffe bei Naturkosmetik

Vorläufige Untersuchungen von Organic Monitor zum europäischen Markt für Naturkosmetik zeigen einen Anstieg auf über 2 Mrd. US-Dollar in diesem Jahr. Dabei gewinnen Fairtrade-Produkte zunehmend an Bedeutung durch Unternehmen, die ihren Rohstoffeinkauf verstärkt nach ethischen und sozialen Kriterien durchführen. Neue Untersuchungen sehen Naturkosmetikunternehmen als "early adopters". Eine Vielzahl dieser Firmen wenden für den Rohstoffeinkauf faire Kriterien an, einige bringen auch zertifizierte Fairtrade-Produkte auf den Markt. Die meisten dieser Produkteinführungen waren auf dem französischen Markt zu beobachten.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
08.10.08

Bioboom setzt kleine Naturkostläden unter Druck

Mittlerweile haben der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) zufolge die konventionellen Supermarktketten und Discounter bereits fast 50 Prozent Marktanteil am gesamten Biolebensmittelmarkt. Allein im vergangenen Jahr verzeichneten sie in diesem Segment ein Wachstum von 23 Prozent. Die kleinen Naturkostläden legten hingegen nur um gut 12 Prozent zu. Derzeit gibt es in Deutschland rund 3000 kleine Naturkostläden sowie rund 213 Biosupermärkte.
Branchenexperten sehen trotz eingetrübter Verbraucherstimmung ein anhaltendes Wachstum bei Bio, wenn auch nicht mehr mit den hohen zweistelligen Zuwachsraten der vergangenen Jahre. Gaben die Haushalte vor zwei Jahren noch jährlich 64 Euro für Bio aus, werden es in diesem Jahr schätzungsweise mehr als 80 Euro sein. Der Biomarkt sei gemessen am gesamten Lebensmittelmarkt aber weiterhin noch recht klein: Im vergangenen Jahr wurden hier gut 5,3 Milliarden Euro umgesetzt. Der Gesamtumsatz im Lebensmitteleinzelhandel betrug rund 120 Milliarden Euro. An den Gesamtausgaben der deutschen Haushalte für Lebensmittel hat Bio gerade einmal einen Anteil von 3 Prozent. Branchenexperten sehen daher noch viel Potenzial.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
07.10.08

Qualitätssiegel für Naturkosmetik

Für Naturkosmetik gibt es von September an ein neues Qualitätssiegel, das bestimmte Anforderungen an die Produkte festlegt. Mit der europäischen Naturkosmetikvertretung NaTrue präsentierte der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) das NaTrue-Label. Das neue Siegel soll Klarheit darüber schaffen, wie natürlich Naturkosmetik-Produkte wirklich sind. Je nach Bestandteilen und Herkunft der Zusatzstoffe sollen Erkennungssiegel mit ein bis drei Sternen vergeben werden. Dabei unterscheidet das NaTrue-Label natürliche, naturidentische und naturnahe Rohstoffe. Zudem ist wichtig, zu welchem Anteil die Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Erzeugung stammen.

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06.10.08

Naturkosmetik-Branchenkongress voller Erfolg

Am 23. und 24. September 2008 diskutierten namhafte Repräsentanten des rasant wachsenden Marktes für Naturkosmetik Schlüsselthemen der Branche. Der Kongress bot über 110 Teilnehmern, hochkarätigen Referenten und Medienvertretern ein ideales Forum, um sich über aktuelle Trends auszutauschen und der strategischen Weiterentwicklung des gesamten Kosmetikmarktes neue Impulse zu geben. Das Themenspektrum deckte alle relevanten Segmente ab und reichte von der deutschen und internationalen Marktentwicklung über Kaufverhalten und Zielgruppenmodelle, Fragen der Produkt-Positionierung, Labels, Siegel und Prüfzeichen bis hin zu Green Glamour und Öko-Lifestyle.
Weitere Informationen unter www.naturkosmetik-branchenkongress.de

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
06.10.08

Die Welt der Naturkosmetik zu Gast in Nürnberg

Schönheitspflege aus der Natur findet immer mehr Liebhaber und eine wachsende Fangemeinde greift beim Einkauf zu Kosmetik aus natürlichen Inhaltsstoffen. Die Vivaness, Weltleitmesse für Naturkosmetik und Wellness, bildet den Gesamtmarkt in allen Facetten ab. Fast 20 % der insgesamt 46.484 Fachbesucher von BioFach und Vivaness reisten 2008 ausschließlich wegen der Vivaness nach Nürnberg. 56 % der Messegäste planten den Rundgang über die Vivaness mit ein, die anlässlich ihrer zweiten Auflage 196 Aussteller aus 22 Nationen verzeichnete. Zu BioFach und Vivaness 2009 werden insgesamt 2.900 Aussteller erwartet.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
29.08.08

US-Tochter der Weltleitmesse BioFach expandiert

Mit dem Umzug von Baltimore nach Boston geht die US-amerikanische Tochter der Weltleitmesse BioFach Nürnberg - die BioFach America - mit einem satten Plus bei der Fläche an den Start. Die Fachmesse belegt mit 2908 Quadratmetern rund 33 Prozent mehr Netto-Fläche. Der Termin ist für den 16. bis 18. Oktober angesetzt. Im Duo mit der Natural Products Expo East versammelte die BioFach America im vergangenen Jahr 25.000 Fachbesucher. Die Veranstalter erwarten auch dieses Jahr einen erfolgreichen Branchentreff an Amerikas Ostküste mit weiteren Zuwächsen bei Ausstellern und Besuchern.
Das Spektrum am deutschen Pavillon ist in diesem Jahr so breit wie noch nie. Neben Ausstellern wie Bionade, Logona und Sante sind in diesem Jahr erstmals auch Neumarkter Lammsbräu, das Bio-Weingut Lorenz und die Andechser Molkerei Scheitz in Boston vertreten. 2008 stellen am German Pavillon insgesamt 18 deutsche Unternehmen aus.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
29.08.08

Stetig wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten in den USA

Schätzungen zufolge betrug 2007 das Umsatzvolumen von Bio-Lebensmitteln und -Getränken in den Vereinigten Staaten 20 Mrd. US-Dollar. Den Gesamtmarkt inklusive Non-Food beziffern Branchenexperten auf 21,2 Mrd. US-Dollar – ein Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und die Nachfrage wächst stetig weiter. Bio bleibt das am schnellsten wachsende Segment im amerikanischen Lebensmittelsektor.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken

 
25.08.08

Bioland fordert Zeitziel 2015 für Biolandbau

Die Bundesregierung plant in ihrem Fortschrittsbericht 2008 zur Nachhaltigkeitsstrategie eine Abschwächung des Indikators "Flächenanteil des Ökologischen Landbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche". Zwar soll das Ziel 20 Prozent Bioanbaufläche erhalten bleiben, das bisherige Zeitziel 2010 aber ersatzlos gestrichen werden. Dagegen protestiert Bioland.
Gemeinsam mit Umwelt- und Verbraucherverbänden fordert Bioland in einem Schreiben an das Kanzleramt das Jahr 2015 als neues Zeitziel festzulegen. Bisher werden in Deutschland 5,1 % der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet.

Eingetragen von: Stefan Hübel, IHK Nürnberg für Mittelfranken